🖥️ Desktop-App
Die Desktop-App von Libre WebUI bettet die Weboberfläche in ein natives Fenster für macOS, Windows und Linux ein. Sie verbindet sich mit einem Libre WebUI-Server auf demselben Rechner oder einem beliebigen angegebenen Server.
Die App wird in einem eigenen Repository entwickelt. Installationspakete jedes Releases sind den GitHub-Releases des Haupt-Repositorys beigefügt.
📦 Herunterladen und installieren
Lade das Paket deiner Plattform aus dem neuesten Release:
- macOS (Apple Silicon):
Libre-WebUI-Desktop-{version}-mac-arm64.dmgoder.zipoderbrew install --cask libre-webui/tap/libre-webui-desktop - Windows:
Libre-WebUI-Desktop-Setup-{version}.exe(Installer) oderLibre-WebUI-Desktop-{version}.exe(portabel) - Linux:
Libre-WebUI-Desktop-{version}.AppImageoderLibre-WebUI-Desktop-{version}-{arch}.deb
Vor der Umbenennung wurden die Dateien mit dem Präfix Libre-WebUI-Frontend und die App als Libre WebUI Frontend.app veröffentlicht.
macOS meldet die App als beschädigt
Libre WebUI verwendet vorübergehend eine Ad-hoc-Signatur für macOS. Sie hält das App-Bundle strukturell gültig, identifiziert den Herausgeber gegenüber Apple jedoch nicht und erlaubt keine Beglaubigung. Kopiere die App nach Anwendungen und genehmige sie unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Dennoch öffnen.
Falls macOS diese Option nicht bietet, entferne das Quarantäneattribut nur, nachdem du die Herkunft aus dem offiziellen Release geprüft hast:
xattr -dr com.apple.quarantine "/Applications/Libre WebUI Desktop.app"
open "/Applications/Libre WebUI Desktop.app"
Deaktiviere Gatekeeper nicht global. Eine reibungslose Verteilung erfordert weiterhin ein Developer ID Application-Zertifikat und die Beglaubigung durch Apple.
🔌 Mit einem Server verbinden
Die App ist ein Client und benötigt einen Libre WebUI-Server. Beim ersten Start bietet die Startseite zwei Wege:
- Lokal: Die App sucht auf deinem Rechner nach einem Server (Port 3001, Standard der Docker-Image und von
npx libre-webui) und verbindet sich, wenn die Zustandsprüfung antwortet. - Remote: Gib die URL eines erreichbaren Servers ein, etwa im Homelab oder Team. Die App prüft ihn vor der Verbindung.
Die Auswahl wird gespeichert. Wechsle später über Libre WebUI → Server wechseln… in der Menüleiste. Antwortet ein gespeicherter Server nicht mehr, kehrt die App zur Startseite zurück statt ein leeres Fenster zu zeigen.
Zum lokalen Betrieb siehe Schnellstart: Docker Compose, npx libre-webui und Homebrew funktionieren.
🧰 Work in der Desktop-App
Das Desktop-Paket enthält weder Backend noch Docker oder eine Work-Containerlaufzeit. Die Verfügbarkeit wird vom verbundenen Server bestimmt:
- Ein natives Backend, das
docker infoausführen kann, erstellt aufgabenspezifische Container und benannte Volumes. - Die Standard-Compose-Bereitstellung stellt Docker-basiertes Work durch Einbinden des Host-Sockets bereit; eine eigene Containerbereitstellung ohne erreichbare Laufzeit meldet Work als nicht verfügbar.
- Ein Kubernetes-Server stellt Pod-/PVC-basiertes Work bereit, wenn der Helm-Chart mit
work.enabled=trueinstalliert wurde. - Chat bleibt verfügbar, wenn Work es nicht ist.
Work-Dateien liegen auf dem Docker-Host oder Kubernetes-Speicher des Servers, nicht in der App. Vorschauen laufen über den signierten Same-Origin-Proxy von Libre WebUI, sodass lokale und entfernte Clients sie verwenden können, wenn der Reverseproxy HTTP und WebSocket erhält.
🎨 Desktop-Integration
- Native Menüleiste mit App-, Bearbeiten-, Ansicht-, Fenster- und Hilfemenüs
- Benutzerdefinierte macOS-Titelleiste (
hiddenInset) mit Fensterknöpfen in der Seitenleiste - Dunkelmodus folgt der Systemeinstellung
- Externe Links öffnen im Standardbrowser, nie in der App
- Renderer läuft mit Kontextisolation und ohne Node-Integration
🚧 Einschränkungen
- macOS-Architektur: Aktuelle Pakete unterstützen nur Apple Silicon (
arm64) - Server erforderlich: Die App enthält kein Backend
- Work hängt von der Serverlaufzeit ab: Docker oder Kubernetes sind nicht enthalten
- Keine automatischen Updates: Ein neues Paket muss heruntergeladen werden
Siehe Work: isolierte Arbeitsbereiche zu Laufzeit, Anbieter, Speicher und Vorschausicherheit.